KDO - Kommandofahrzeug

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Das Kommandofahrzeug dient als Führungsfahrzeug und ist das „Werkzeug“ des Einsatzleiters an der  Einsatzstelle. Es wird vor Ort als solche mit einem roten Drehlicht gekennzeichnet. Dieses Fahrzeug fähr meisens als erstes zur Lageerkundung aus.

Das Kommandofahrzeug ist zudem für den Transport von Mannschaft und kleinerer Ausrüstung, sowie als mobile Einsatzleitstelle bzw. Atemschutzsammelstelle konzipiert. Von diesem Fahrzeug werden die Abläufe eines Einsatzes koordiniert und dokumentiert.

Auch die Atemschutzsammelstelle wird hier eingerichtet, an welcher sich die eingesetzten Atemschutztrupps an- und abmelden.

Im Fahrzeug befinden sich Feuerlöscher, Verkehrsleiteinrichtungen, sowie eine umfangreiche Erste-Hilfe Ausrüstung mit Defibrillator, es verfügt über mehrere Kommunikationsmittel (Funk, mobiles Internet am Tablet) und ist mit Straßen- und Wasserkarten, sowie mit Brandschutzplänen ausgestattet.

Durch die Anhängerkupplung ist es uns möglich, unseren Anhänger mitzunehmen und je nach Einsatzart Verkehrstafeln, Ölbindemittel und div. Geräte an den Einsatzort nachzubringen.
Das Fahrzeug wird auch bei Personenrettung aus Liftanlagen, Wespenbekämpfung, Verkehrs - Lotsentätigkeit und Türöffnungen eingesetzt.

Das Fahrzeug im Überblick

Technische Daten

Taktische Bezeichnung   Kommandofahrzeug KDO
Fahrzeugmarke   Ford Transit 125-T330 (langer Radstand, Hochdach)
Baujahr   2005
Leistung   125 PS / 91 KW
Gesamtmasse   2.000 kg
Hersteller   Fa. Ford
Besatzung   9 Mann
Funkrufname   Kommando Pfarrkirchen

Ausrüstung

Lotsenausrüstung: Überwurf in Leuchtfarbe, Winkerkelle, Lampe mit Signalaufsatz

Mobile Einsatzleitstelle: ausklappbarer Tisch mit zwei Sessel seitlich, Whiteboard für Lage darstellungen, Überwürfe für Einsatzleiter - Leiter Atemschutzsammelstelle - Einsatzabschnittsleiter, Ordnerablage, Feldstecher, Teekocher für längere Einsätze

Kommunikation & Dokumentation: Freisprecheinrichtung, Tablet, Einsatzunterlagen, Brandschutzpläne, Lagekartensymbole

Umfeldbeleuchtung am Heck: Zur Beleuchtung der Einsatzstelle und Fahrzeuges

Triopan und Verkehrsleitkegel: Absicherung der Einsatzstelle bei Verkehrsunfällen

Feuerlöscher: zur schnellen ersten Brandbekämpfung

Lautsprecheranlage und Megaphon: zur Verständigung der Bevölkerung im Katastrophenfall

Fahrzeugfunk: mit zweiter Sprechstelle im Mannschaftsraum

Handscheinwerfer: Taschenlampen zur schnellen Erkundung in der Nacht

Defibrillator: Zur Laien-Defibrillation wenn kein Rettungsdienst vorhanden ist

Leichter Atemschutz: Zur ersten Erkundung durch den Einsatzleiter

Fotos

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